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Der Baum als Symbol des Lebens

Die Lebenswäldchen des Kinderhospiz Bärenherz sind Orte der Ruhe und des Gedenkens, gleichzeitig auch Orte der Hoffnung und der Zuversicht. Das erste wurde in Wiesbaden-Auringen, das zweite unterhalb des Wiesbadener Kellerkopfes in der Nähe von Naurod gepflanzt.

Die Familien der verstorbenen Kinder, die im Kinderhospiz Bärenherz versorgt wurden, können in dem Lebenswäldchen einen Baum oder einen Rosenbusch als Symbol für den Anfang des Lebens nach dem Tod pflanzen. Aus dem Bewusstsein, dass der Tod zwar ein Ende, gleichzeitig aber auch einen Anfang darstellt, entwickelte sich die Idee, dies in der Symbolhaftigkeit des Pflanzens eines Baums fortführen zu können.

Wiesbaden-Auringen war mit rund 50 Bäumen und vielen Rosenbüschen schnell an seine Grenze gekommen. Das zweite Lebenswäldchen in Naurod besteht aus einer 23.000 qm großen für die Wiederaufforstung vorgesehenen Fläche. Ein stiller Pfad  führt zu der Gedenkstätte mit einem wunderschönen freien Panoramablick vom Feldberg bis in den Pfälzer Wald. Sie wurde als Rondell aus Naturstein gestaltet, der Eingang wird von zwei Linden flankiert. Sie wird zweimal im Jahr für die Gedenkfeiern mit den Eltern genutzt, deren Kind im letzten halben Jahr gestorben ist. Der Besucher kann sich von der Ruhe und dem Frieden, den diese Plätze ausstrahlen, anstecken lassen. Zusätzlich zu den Gedenkfeiern findet einmal im Jahr ein so genanntes „Frühlingserwachen“ statt, zu dem alle Eltern eingeladen werden. Hier haben sich schon viele Beziehungen und Freundschaften entwickelt.

Den Initiatoren der Lebenswäldchen, dem Kinderhospiz Bärenherz und dem Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus, war es wichtig, dass die Lebenswäldchen keinen Friedhofscharakter erhalten: Sie symbolisieren nicht das Ende, sondern einen neuen Anfang. Gepflegt werden sie im Rahmen des Caritasverband-Arbeitsprojekts Mühltal mit einer Qualifizierungsabteilung für Langzeitarbeitslose im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Sie sind somit ein Projekt mit einem hohen gesellschaftlichen und humanen Wert für Menschen, die meist noch nie auf der Sonnenseite des Lebens gestanden haben. Deswegen werden die Gedenkzusammenkünfte stets nicht nur von Betreuern des Kinderhospizes begleitet, sondern auch von einem Sozialarbeiter des Caritasverbandes.

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